Solarzellen Know-How

Solarzellen Know-How

 

Solarzellen bestehen aus zwei Schichten Silizium. An den Grenzflächen dieser Schichten bildet sich ein elektrisches Feld. Lichteinstrahlung bewirkt, dass zwischen den Metallkontakten, welche an diese Siliziumschichten angebracht sind, elektrischer Strom fliesst und elektrische Spannung entsteht.
In Photovoltaik-Anlagen werden hauptsächlich kristalline Solarzellen verwendet, da ihr Wirkungsgrad meist höher ist, besonders Dachanlagen werden so gut wie immer mit kristallinen Solarzellen realisiert.

Dünnschichtzellen gibt es in verschiedenen Bauweisen, abhängig vom Substrat und aufgedampften Materialien. Die physikalischen Eigenschaften und der Wirkungsgrad variiert ebenso stark. Die Wirkungsgrade von Solarzellen liegen üblicherweise zwischen 5% und 7%. Als Zellenmaterial wird entweder amorphes Silizium, Kupfer-Indium-Diselnid (CIS) oder Cadmiumtellurid (CdTe) eingesetzt.

Solarzellen - Temperatur & Strahlung


Der erzeugte Strom von Solarzellen ist umso größer, je mehr Sonnelicht auf die Zelle einstrahlt. Der erzeugte Strom nimmt proportional zur Strahlungsstärke zu, die Spannung nimmt nur leicht zu.

Steigt die Temperatur, nimmt der Wrikungsgrad von Solarzellen jedoch ab (ca. um 5%). Daher ist eine geeignete Kühlmöglichkeit (z.B. durch Wind oder gute Belüftung) abhängig von der Montage wichtig.

Heute ist der Einsatz von Solarzellen auch für den Privathaushalt ein ökonomischer Vorteil. Viele Photovoltaikanlagen sind mittlerweile zu leistbaren Preisen für jedermann erhältlich.