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Photon: „Freiflächenanlagen sind die Billigmacher beim Solarstrom“

Nach Ansicht des Solarstrom-Magazins Photon gibt es keine Flächenkonkurrenz zwischen Photovoltaik und der Nahrungsmittelproduktion. Der Beschluss der bayerischen CSU, Freiflächenanlagen auf Äckern nicht mehr zuzulassen, lasse sich demnach auch nicht mit Fakten untermauern. Auf den Flächen, die heute für die Bioenergie genutzt werden, könnte mit der etwa zwanzigmal effizienteren Photovoltaik beinahe der gesamte Energiebedarf Deutschlands gedeckt werden, so Photon. Bislang spielten große Solarkraftwerke flächenmäßig so gut wie keine Rolle. Nicht einmal einer von 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche werde derzeit zur Produktion von Solarstrom genutzt. Dass die Pachtpreise für Land, auf denen Solarstromanlagen gebaut werden sollen, in einigen Gemeinden Bayerns förmlich explodiert sind, könne daher nicht an einer Konkurrenz zwischen Nahrungsmittelanbau und Photovoltaik liegen. Als Ursache für diese Entwicklung hat Photon hingegen das strenge bayerische Baurecht ausgemacht: Dieses lässt den Bau von Solarkraftwerken nur auf Flächen mit bestimmten - sich an vielen Punkten widersprechenden - Eigenschaften zu. So müssen große Solarkraftwerke im Freistaat an vorhandene Siedlungsstrukturen angebunden sein, sie dürfen diese jedoch andererseits nicht stören - solche Flächen sind in der Tat knapp. Freiflächenanlagen liefern heute schon den günstigsten Solarstrom. Derartige Solarkraftwerke erhalten mit gut 28 Cent pro Kilowattstunde rund 27 Prozent weniger Vergütung als kleine Aufdachanlagen. „Freiflächenanlagen sind die Billigmacher beim Solarstrom“, so Photon.

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